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Wissen ist nicht Intelligenz, was mir aber in der endlos-schleife nicht hilft...

Hab ein wenig zu wenig zu tun. Du magst es vielleicht nichts nennen, ich nenne es Zeit zum nachdenken. Der Herr K. ist schon da und sitzt im Büro meiner Ausbilderin, die unterhalten sich nett. Mal schaun wann ich auch kommen kann und wir die Inventur machen.

Draußen herrscht Chaos pur, und hier drinnen genauso. Der Vater vom Chef ist gestorben (Der Vater war jünger als meine Oma, aber der ist doch viel älter als meine Mum, krass). Von der KK. der Opa ist auch gestorben und N. hatte auch irgendwelche schlechten Nachrichten (vielleicht haben ihre Eltern ja bemerkt, dass sie Magersucht hat und schicken sie in eine Klinik xD). Vielleicht aber auch irgendwas anderes. Chef kommt natürlich nicht, Katrin muss nächste Woche weg wegen der Beerdigung, und zu allem Überfluss ist ja Inventur wo man alle bräuchte. Frau R. hat sich heute auch krank gemeldet, das heißt, dass ich mittags hier allein bin. Mal wieder Vertreterin des Vertriebs. Aber N. und KK. können ja auch hier rein sitzen. Ich glaub die zwei können mich nicht so leiden. Zumindest schaut’s so aus. Aber was soll’s, ich will hier ja eh weg. Die Alb ist einfach nichts für mich. Ich hab mich gefragt wie ich wohl reagier wenn jemand in meiner Familie stirbt. Meine Großeltern und dann meine Eltern. Aber ehrlich gesagt, kann ich mir jetzt noch gar nicht vorstellen wirklich traurig zu sein. Ich hab so was nie erlebt also weiß ich nicht wie es ist. Andrerseits finde ich, bei alten Leuten muss man gar nicht so traurig sein. Sicher, sie sind weg, aber mal ehrlich, die haben vielleicht 70 Jahre, vielleicht noch länger, vielleicht weniger gelebt. Das ist doch ok. Irgendwann muss doch auch mal Schluss sein. Und vor allem wenn die krank waren und schmerzen hatten. Dann ist doch schön wenn sie sterben. Vielleicht sehe ich das aber auch anders weil ich den Tod mag? Weil ich ihn als was sehr schönes betrachte, etwas wofür es sich lohnt zu sterben (ho ho schwarzer Humor). Ich will auch tot sein, wieso sollte ich dann andren nicht das Recht eingestehen zu sterben? Vor allem wenn es „natürlich“ war. Wenn jemand Selbstmord begeht weil er wirklich sterben wollte finde ich das auch ok, wenn es gut überlegt war. Dann war es eine Entscheidung der Person und dann geht es ihm jetzt garantiert besser. Wenn es natürlich ein Schrei nach Hilfe war der doch im Tod geendet hat ist blöd. Aber selbst dann, denke ich, haben sie ja schon etwas mit dem Tod gerechnet oder auf ihn gehofft. Sicher, für die Eltern, Verwandte und Bekannte und Freunde ist das nicht leicht. Aber es war eine eigene Entscheidung und die werde ich akzeptieren. Vielleicht weil ich genauso hoffe, dass man meinen Tod auch akzeptieren wird. Hoffen, dass sie sich freuen kann ich wohl nicht. Dabei wäre das für mich ein Grund, sich zu freuen. Dann wäre ich endlich weg von dieser Welt. Für mich wäre das toll.

Bin ich in die falsche Kultur geboren? Ich bin so ganz anders. Fühle mich ganz anders als die anderen. Ich brauche Zeit und kann mich nicht mit Verpflichtungen arrangieren. Möchte nicht arbeiten für Geld sondern lieber etwas leisten.

WOA bin ich wütend. Dieser Arsch. Wie kann so ein dummer Mensch solch hohe Positionen erreichen? Das zeigt wohl, Wissen ist nicht gleich Intelligenz.

 

Wow. Meine Gedanken, meine Träume. Alles dreht sich um’s schneiden. Verrückt. Träume vom Schneiden. Phantasien. Träume. Phantasien. Wünsche. Als wäre ich aus versehen auf eine Repeat-Taste in meinem Kopf gekommen.

11.12.08 15:18
 


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