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I'm gonna live till I die...

Now I'm not a saint but I’m not a sinner
Everything’s cool as long as I'm getting thinner

 

I don't know what’s right and what’s real anymore
I don't know how I’m meant to feel anymore
When we think it will all become clear
'Cause I’m being taken over by fear

 

Was soll ich den antworten, wenn er mich fragt ob ich Angst habe? Natürlich habe ich Angst. Nicht davor, dass ich dort plötzlich allein bin. Nicht mal so sehr davor, dass er will, dass ich selbstständig bin. Aber davor, dass ich arbeiten muss. Aber „Ich will nicht“ kann ich nicht sagen. Und ihm sagen, dass ich mich umbringen will kann ich auch nicht. Wie soll ich ihm das erklären? Sorry Schatz, ich hab keine Angst davor, dass ich mal alleine dastehe oder so was, weil ich schon vorhabe mich umzubringen. Ich hab nur Angst davor, was mit allen anderen sein wird. Was wird dann mit ihm? Davor hab ich am meisten Angst und was wird aus meiner Familie? Warum kann es denn nicht so leicht sein wie ausziehen. Einfach ein Weggehen, das keiner schlimm findet.

Wie soll ich erklären, dass ich nicht will. Erklären könnte ich schon, aber die Akzeptanz fehlt, das versteh ich ja auch. Er kann mich nicht mein Leben lang finanziell versorgen, alles zahlen, dazu hat selbst er nicht genug. Aber dann will ich mich so entscheiden, wie ich denke es richtig ist. Für den Tod. Ich will dort nicht arbeiten, ich will frei sein nicht gefangen. Sonst will ich lieber tot sein als am Leben!

Aber niemand wird das akzeptieren. Warum nur? Warum kann niemand verstehen, dass ich nicht für diese Welt geschaffen bin? Dass ich das niemals bereuen werde. Dass das meine freie Entscheidung ist. Frei von depressiven Verstimmungen oder schlechter Laune, welche Stimmung auch immer man solchen Todeswünschen unterstellt. Ich weiß nur, dass es mir bei dem Gedanken daran gut geht. Er ist mehr als nur tröstend. Er ist eine Sicherheit. Eine Gewissheit. Fang ruhig neu an, es kann nichts schief gehen. Sammle fleissig deine Tabletten. Heb dein Skalpell gut auf, damit es nicht stumpf wird. Denn wir überlassen nichts dem Zufall, wenn wir es tun, wird es sicher sein. Dann gibt es keine Rettung und kein zurück. Und am Wichtigsten: Es wird kein Erwachen geben.

 

Will ich ihm nah sein oder doch nicht? Ein ständiger Zwiespalt. Einerseits will ich ihn an mir kleben haben, immerzu berühren, aber wenn er das dann tut ist es plötzlich nicht mehr das was ich will und ich will weg von ihm. Ist doch verrückt oder? Ich weiß einfach nicht was ich will. In mir sind immer 2 völlig verschiedene Willen. Der eine will weiss, der andre schwarz. Aber niemals wollen sie das gleiche.

23.2.09 15:49
 


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